Digitale Inklusion: Mit den richtigen Tools Barrieren auf Webseiten abbauen
- Widgets und Overlays
- Plugins und Extensions
- Simulation
- Checklisten für manuelles Testen
Erfahren Sie alles, was Sie zum Thema Barrierefreiheit wissen müssen und wie Tools Sie auf Ihrem Weg zu digitaler Inklusion unterstützen können.
„Website barrierefrei“-Gesetz: Das gilt durch das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG)
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) schreibt verbindliche Standards vor, die sich an den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG 2.2) orientieren. Da wir uns in diesem Beitrag vorrangig mit den passenden Test‑Tools beschäftigen, behandeln wir das BFSG nur am Rande – Details dazu im Social Media-Kontext finden Sie in unserem Artikel „Barrierearmes Design: Digitale Teilhabe im Social‑Media‑Marketing“.
- Sehbehinderungen: Schwierigkeiten beim Erkennen von Farben, Kontrasten oder feinen Details. Zum Beispiel auch zeitweise, weil die Sonne blendet.
- Hörprobleme: Fehlende oder unzureichende Untertitel und alternative Medienformate.
- Motorische Einschränkungen: Probleme bei der präzisen Bedienung per Maus oder Touchscreen.
- Kognitive Beeinträchtigungen: Herausforderungen beim Verständnis komplexer Inhalte oder unübersichtlicher Strukturen.
Neben der verbesserten Nutzererfahrung profitieren auch Unternehmen von Barrierefreiheit auf Webseiten: Eine barrierefreie Internetpräsenz erreicht eine größere Zielgruppe, wirkt sich positiv auf die Suchmaschinenoptimierung aus und stärkt das Image als verantwortungsbewusstes, inklusives Unternehmen. Für Barrierefreiheit auf der Webseite reicht es nicht, nur formale Anforderungen zu erfüllen. Nachhaltige Barrierefreiheit entsteht erst durch eine konsequente Integration in Design, Code und Content – und hier kommen die richtigen Test-Tools ins Spiel.
Website barrierefrei machen: Tools und Strategien im Überblick
Um eine echte Barrierefreiheit gewährleisten zu können, muss der Quellcode die Anforderungen der WCAG direkt erfüllen – ein Overlay legt lediglich eine temporäre Schicht über die Webseite, das reicht nicht aus. Zudem können solche Lösungen mit assistiven Technologien in Konflikt geraten, denn diese sind auf die „echte“ Struktur der Webseite angewiesen und bringen schon alle notwendigen Funktionalitäten mit.
Overlays sind dann nicht nur unnötig, sondern auch störend. Sollten Userinnen und User ein JavaScript im Browser deaktiviert haben, werden die Overlays unter Umständen nicht wie erwartet funktionieren. Um die Barrierefreiheit Ihrer Webseite zu überprüfen und kontinuierlich zu verbessern, können Sie aus unterschiedlichen Tools auswählen.
1. Widgets und Overlays für barrierefreie Webseiten
Hat eine Webseite Widgets und Overlays implementiert, befindet sich auf der linken oder rechten unteren Ecke ein schwebender Button, der auf Klick ein umfangreiches Menü zur Anpassung der Webseite offenbart. Hier können Anpassungen zur Barrierefreiheit vorgenommen werden: über Farben, Schriftgrößen ist fast alles dabei, was im Kontext einer barrierefreien Webseite sinnvoll erscheint.
Solche Tools ändern in der Regel nicht den Quellcode, sondern legen lediglich eine temporäre „Schicht” über eine Seite, die diese für Nutzerinnen und Nutzer anpasst. Nutzerinnen und Nutzer von assistiver Technologie benötigen Widgets nicht. Sie können allerdings von Vorteil sein für ungeübte Anwenderinnen und Anwender, die eingeschränktes Sehen haben. Diese wissen nicht zwingend, wie sie auf Betriebssystem-Ebene Schriften und Kontraste ändern können und haben somit direkt die Möglichkeit, Anpassungen vorzunehmen.
Was spricht für und gegen den Einsatz von Widgets und Overlays?
2. Plugins und Extensions
Scanner und Extensions
Plugins für CMS
Was spricht für und gegen den Einsatz von Plugins in CMS?
3. Simulation: Webseiten aus Sicht verschiedener Einschränkungen testen
Die Plattform liefert dazu nicht nur eine übersichtliche, visuelle Darstellung der jeweiligen Einschränkungen, sondern informiert auch darüber, welcher Prozentsatz der Weltbevölkerung davon betroffen ist.
Mit den Extensions Funkify oder Web Disability Simulator können Sie Ihre Webseite durch die Augen einer Person mit Dyslexie (Leseschwierigkeiten) betrachten: Texte werden in variierenden Schwierigkeitsgraden simuliert und analysiert. So gewinnen Sie wertvolle Erkenntnisse darüber, wie Sie Textstruktur und -komplexität überdenken und optimieren können.
Was spricht für und gegen Erweiterungen, um die Seite aus der Sicht des Betrachters zu sehen?
4. Checklisten für manuelles Testen nach WCAG
Wie sinnvoll sind Checklisten, um Seiten manuell zu testen?
Fazit: Website barrierefrei gestalten als langfristiger Wettbewerbsvorteil
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