GAIO und LLMO: Alles was Sie zum neuesten Stand der AI-Optimierung wissen müssen
GAIO, GEO, LLMO. Unzählige Begriffe aus der Welt der KI, die noch nicht geläufig sind. Fakt ist, dass Künstliche Intelligenz das Online-Verhalten von Nutzerinnen und Nutzern nachhaltig verändert. Besonders wenn es ums Suchverhalten geht. Statt auf klassische Suchmaschinen wird verstärkt auf ChatGPT und Co. gesetzt – eine Entwicklung, die neue Herausforderungen fürs Content-Marketing mit sich bringt.
Das Einbringen von moderner Technologie vereinfacht viele Prozesse und ermöglicht es, ganzheitliche SEO-Strategien moderner und effizienter umzusetzen. Hier lautet das Stichwort: „Künstliche Intelligenz (KI)“. Mit ihrer Hilfe kann nicht nur die Sichtbarkeit auf dem SEO-Feld gesteigert werden, sondern auch Content zielgruppenspezifischer ausgespielt bzw. adaptiert werden, um die Relevanz zu erhöhen. Besonders im Bereich der generativen KI-Antwort-Modelle zeigen sich neue Ansätze.
Dieser Blogartikel befasst sich mit GAIO und seinen Bereichen GEO und LLMO. Er erklärt die Bedeutung der Begriffe und zeigt auf, warum es wichtig ist, mit den digitalen Entwicklungen Schritt zu halten.
Was ist Generative AI Optimization (GAIO)?
Einfach beschrieben ist Generative AI Optimization (GAIO) SEO für die KI-Suche. Es nutzt sogenannte generative KI, um relevante Inhalte zu schaffen, die nicht nur für Suchmaschinen ideal aufbereitet sind, sondern auch benutzerfreundlich für Userinnen und User sind und umfasst alle Medienformate, wie Videos, Musik, Texte oder Bilder (anders als bei der LLMO, die sich lediglich auf Sprache konzentriert). Dazu nutzt der Algorithmus hinter der KI-Datensätze, um daraus in dem Kontext ähnliche Daten zu erstellen. Anders als beim traditionellen SEO setzt die neue Technik auf moderne maschinelle Lernmethoden, statt ausschließlich auf Keyword-Dichte und Backlinks fokussiert zu sein. Ein großer Vorteil dieser neuen Methode ist, dass GAIO Veränderungen im Benutzerverhalten wahrnimmt und dynamisch darauf eingehen kann.
GAIO ist der Überbegriff für das Optimieren aller Medienformate.
LLMO bezieht sich ausschließlich auf das Optimieren sprachbasierter Inhalte.
Was meint GEO?
Generative Engine Optimization (GEO) ist ein Bereich von GAIO, der darauf abzielt, Inhalte für Suchmaschinen so aufzubereiten, dass sie bevorzugt behandelt und bspw. zitiert werden. So kann die Sichtbarkeit von Inhalten in KI-Suchergebnissen optimiert werden. Dazu greift GEO auf semantische Strukturen innerhalb der KI zurück.
Welche Rolle spielt LLMO in der digitalen Welt?
Bei der Optimierung von Inhalten und ihrer Sichtbarkeit in Suchmaschinen spielt GAIO, genauer genommen Large Language Optimization (LLMO) eine wichtige Rolle. Anders als das multimediale GAIO bezieht sich die LLMO nur auf den Bereich der Sprachverarbeitungsmodelle.
LLMs können umfangreiche und komplexe Textmengen analysieren und generieren und so Nutzerinnen und Nutzer gezielt abholen und gleichzeitig Anforderungen für eine gute Suchmaschinen-Sichtbarkeit erfüllen. Die LLMs bekannter Anbieter, wie DeepL, oder ChatGPT nutzen die aktuellen Algorithmen maschinellen Lernens und verbessern stetig ihre Fertigkeiten.
So funktionieren LLMs
Generative KI-Tools wie LLMs können Antworten generieren, indem sie große Mengen an Textdaten auslesen. Dabei versuchen sie spezielle Muster zu erkennen. Hierzu werden alle Texte in kleinere Stücke, den sogenannten „Tokens“ portioniert, in Vektoren umgewandelt und in einen semantischen Kontext gesetzt. Die KI verfügt über kein wirkliches Verständnis über den eingegebenen Text, sondern arbeitet mit Wahrscheinlichkeiten und Gelerntem. Wenn bestimmte Wörter oft zusammen vorkommen, sieht die KI sie als zusammengehörig an.
Mit Retrieval-Augmented Generation (RAG) werden externe Daten und Quellen der LLMs ergänzt. Das ermöglicht das Generieren von besonders aktuellen und präzisen Antworten. Mithilfe des Suchindizes kann RAG auf bestimmte Informationen zurückgreifen, bspw. mit einem Shopping Graph für produktnahe Informationen. Die Qualität und die Relevanz der von der KI generierten Antworten hängen stark von den Trainingsdaten des Systems sowie der Leistungskapazität ab.
Werden klassische Suchmaschinen durch ChatGPT und Co. ersetzt?
Auch wenn immer mehr Userinnen und User auf Chatbots statt auf Google setzen, zeigen aktuelle Studien, dass klassische Suchanfragen immer noch 373-mal häufiger bei Google als bei ChatGPT gesucht werden. Das sind also ca. 14 Mrd. Suchanfragen bei Google im Vergleich zu 37,5 Mio. bei ChatGPT.
Google, auch wenn eine KI bereits in der Suchmaschine integriert ist, besitzt das Vertrauen der Internetgemeinde und liefert die Antworten, die relevant und richtig sind – ChatGPT hingegen spuckt derweilen auch falsche Ergebnisse aus. Besonders dann, wenn das Programm über zu wenig Informationen zu einem Thema verfügt und sich „bedrängt“ fühlt, saugt sich die KI auch gerne mal Falschinformationen aus den virtuellen Fingern.
Google ist besonders nutzerfreundlich und leicht zugänglich, während für viele Funktionen ein Log-in bei ChatGPT für dessen Nutzung zwingend nötig ist. Über 60 Mio. Nutzerinnen und Nutzer verfügen mittlerweile über einen direkten, niedrigschwelligen Zugang zu KI-Tools, die direkt in der jeweiligen App angezeigt werden. 86 % der KI-gestützten Suchanfragen finden allerdings auf dem Desktop statt.
Spannend für Unternehmen ist, dass Nutzerinnen und Nutzer, die KI-gestützte Tools für ihre Suchanfragen nutzen, 12 % häufiger Websites aufrufen – bei einer niedrigen Absprungrate von 23 %. Vor allem im Bereich der Reise-und Finanzplanung ist der Traffic besonders hoch im Vergleich zu Google zu weiterführenden Urlaubs-(+1.400 %) bzw. Finanzseiten (+1.200 %) im Vergleich zu traditionellen Suchmaschinen.
Implementieren von KI-freundlichem Content
SEO wird immer mehr zu einer Schnittstelle von Menschen und künstlicher Intelligenz. Unternehmen, die auch in KI-Antworten sichtbar sein wollen, müssen vor allem relevante und KI-freundliche Inhalte produzieren. Das bedeutet, dass nicht nur eine gute Struktur bei Texten wichtig ist, sondern auch gewisse Rahmenbedingungen beachtet werden müssen, um die gewünschte Sichtbarkeit zu schaffen. Denn: Gezielt optimierte SERP-Elemente auf der Suchergebnisseite verbessern die Relevanz von KI-Inhalten. Das Resultat: die Sichtbarkeit eines Unternehmens wird gestärkt.
Fazit
Die klassische Suchmaschinenoptimierung steht mit der Weiterentwicklung von künstlicher Intelligenz an der Schwelle einer neuen digitalen Ära. Es geht nicht mehr bloß um die Keyword-Dichte, sondern besonders um nutzer- und KI-freundliche und vertrauenswürdige, relevante Inhalte. Um etwas zu erstellen, sind Tools, eine gute Planung und die richtige Nutzung von strukturierten Daten sehr wichtig. Generative KI Optimierung, auch als Large Language Model Optimization oder GEO bekannt, ermöglicht Unternehmen, für ihre Zielgruppe wichtiger zu sein und leichter gefunden zu werden. So verbessert sich auch das Erlebnis der Nutzer. Unternehmen, die jetzt KI richtig verstehen, haben einen klaren Vorteil, um im Wettbewerb gut sichtbar zu sein.
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